Donnerstag, 14. Juni 2018

Japan: Tokyo restlicher Text

Leider ist mir die App einfach abgestürzt bevor ich den Text fertig schreiben bzw durchlesen konnte. Abstürzen heisst gleichzeitig auch veröffentlichen. Darum schiebe ich den restlichen Text hier noch hinterher:

Die Fensterputzer habe ich auf dem Weg nach Akihabara entdeckt. Akihabara ist das Viertel für alle Leute, die japanische Comics und Filme lieben. Es ist sehr bunt, seht laut und sehr viel. Ich persönlich mag die Gashapon, das sind diese Automaten bei denen man für ca. CHF 2 bis 5 eine Kugel bekommt. Man weiss welche Auswahl im Automaten drin ist, aber nicht welche Kugel man bekommt. Da ist einerseits die Hoffnung, das schönste Motiv zu erhalten. Habe auch schon mal 2x hintereinander Geld reingelassen da mir der Inhalt der ersten Kugel nicht gefallen hat. Drin sind übrigens meist hochwertige Souvenirs die man so nicht erhält. Seien es Schlüsselanhänger, Täschchen, Figürchen etc.

In Ueno fand gerade ein Panda Festival statt. Dazu gibt es zu sagen, dass in Ueno der Zoo beherbergt ist in welchem Pandas leben, die gerade ein (oder mehrere) Junge gekriegt haben. Im Zoo selber war ich nicht, da man hier das Kleine nicht einfach so zu Gesicht kriegt. Man muss ein Spezialticket kaufen welche natürlich auch schnell vergriffen sind. Ihr sehr schon, hier ist alles ein wenig umständlicher da gefühlt einfach zu viele Leute an einem Ort sind. Zug fahren zu Stosszeiten ist übrigens ganz toll! Ich bin ja schon froh wenn ich atmen kann, wer redet schon von absitzen. Anyway, habe das Festival voll ausgenützt und mich durch die ganzen Panda-Köstlichkeiten gewühlt.

Zum Abschluss habe ich ein paar ungewöhnliche Artikel fotografiert. Hier ist es ja schick, gesund zu wirken. Darum sind Eistee, Cola und Kaffeegetränk alle in einer durchsichtigen Ausgabe verfügbar. So sieht es aus als würde man gesundes Wasser trinken (vorausgesetzt man leert es um).

Hat man Wehwechen sind die Apotheken hier ein Traum. Es gibt alles! Heute habe ich sogar Einlagen für die Achselhöhlen gekauft. Die kann man wie Slipeinlagen ins T-Shirt kleben so dass das Shirt dann hoffentlich weniger 'feucht' wird. Sie sind hier sowieso besessen mit Erfrischungssprays für die Regenzeit (Stichwort schwül). Es gibt Sprays, Tücher, Wickel, Schals. Der Wahnsinn. Andere Medikamente sind auch ohne Übersetzung verständlich. Fand die ganz witzig. Vor allem das Mundpflaster ist doch mal ein Ding. Gibt es das bei uns auch?

Normalerweise mache ich immer einen Endblog mit den schlimmsten Ereignissen. Es hat aber alles super funktioniert, das Mietauto in Taiwan lief brav, die Busse in Südkorea waren super pünktlich, die Züge in Japan natürlich auch. Das Essen war meistens lecker und ich hatte nie eine Magenverstimmung. Das grösste Problem war wohl die Kommunikation in Südkorea, die grösste Überraschung die ausbleibenden Touristen. Auch hier in Japan hat es in den Unterkünften entweder total viele Chinesen (mit dem muss ich wohl leben, der Mittelstand reist nun auch und ist halt doch ganz anders als wir Westler, sprich man kommt nicht unbedingt in Kontakt miteinander) oder Japaner, die nur mal schnell über Nacht bleiben, um 22 Uhr reinkommen und um 7 Uhr wieder verschwinden. In der Fuji Gegend und nun in Tokyo hatte ich ab und zu mal Westler in der Unterkunft, aber prinzipiell muss man sich die Gesprächspartner suchen. Findet man mal jemanden zum reden hängt der sicher am Telefon und ignoriert dich.

Hier aber doch noch der Schocker für meine Mutter: Erdbeben in Taiwan ca. 2 Wochen vor der Abreise im März? Hualien? Ja da waren wir auch. Man sah nichts mehr und ehrlich gesagt habe ich die ganze Reise nicht an Erdbeben oder ähnliches gedacht. Jedenfalls wurde unser ursprünglich gebuchtes Hotel komplett  zerstört (also es kippte fast um) und sogleich abgerissen. Habe kurz nach dem Erdbeben in den Nachrichten davon erfahren da der Hotelname genannt wurde. Schon leicht sonderbar wenn man weiss, dass man 4 Wochen später genau da drin gewesen wäre. Wir wurden dann kurzfristig sogar in ein besseres Hotel umgebucht. Beim alten sind wir übrigens nicht vorbeigegangen. Der Verkehr in Hualien war doch sehr dicht für nur eine Spritztour. Aber: alles gut gegangen, alles in Ordnung!

Japan: Tokyo

In der Zwischenzeit bin ich an meiner Endstation dieses Trips angekommen: Tokyo. Da ich schon mal 10 Tage hier verbracht hatte, wollte ich mehr Ausflüge raus aus der Stadt unternehmen. Leider hat die Regenzeit hier bereits begonnen, das heisst es regnet gut und gerne mal den ganzen Tag, dafür spriessen die Hortensien. Ich habe mich mehr auf die kleinen Sachen konzentriert, es werden also die typischen Sehenswürdigkeiten fehlen.

Ich habe in der Gegend Ginza übernachtet wo am ersten Tag gleich mal ein Umzug statt fand, der gleich mal alles lahm legte. Und sowas mitten in der Grossstadt. Wir werden nie erfahren was der Grund war. Abends habe ich mich Richtung Shibuya aufgemacht, die grosse Kreuzung habt ihr bestimmt auch schon gesehen (ansonsten googlen und staunen).

Ein Highlight war mein Besuch im Ghibli Museum. Das ist ein Studio welches berühmte Zeichentrickfilme gemacht hat. Sagt man in Japan Ghibli kann jeder etwas damit anfangen. Sofern man es dann richtig ausspricht. Der Erfinder hatte ja die kuriose Idee, einen italienischen Namen zu nehmen und diesen falsch auszusprechen. Dazu das Theater mit 'L' und 'R' und schon wird es schwierig. Man kann aber auch einfach Totoro sagen, das ist sozusagen das Masskottchen. In dieses Museum kommt man nicht 'einfach so' rein. Ich musste das Billett vor (!) meiner Abreise in Deutschland bestellen da die Anzahl nur begrenzt und extrem schnell vergriffen ist. Fotos durfte man drin natürlich auch nicht machen.

Japan ist ja bekannt dafür dass hier alles ein wenig süsser ist. Seien es Pokemon, Rascal oder die Gundam-Figuren, es hat für jeden Geschmack etwas dabei. Ich mag ja diese Gundam (meine Mutter greift sich gerade an den Kopf), da man diese Figuren in stundenlanger Kleinstarbeit zusammen setzen kann. Man muss fast mit der Pinzette dahinter. Zeichnen kann ich nicht (siehe Becher vom Nudelmuseum), aber Gäggelizeugs zum basteln ist bei mir genau richtig.

In Japan kann man sich natürlich auch selber verkleiden. Das wird nicht schräg angeschaut sondern ist einfach ein weiteres Hobby. An dem Tag fand gerade eine Art Convention statt und ich habe ein paar Leute um ein Foto gebeten. Macht sich doch super!

Die nächsten Innenansichten sind aus Shoppingcenters (das italienisch angehauchte) und von Läden selber (die ganzen Süssigkeiten). Das Wetter draussen war leider so schlecht, dass ich schon fast wieder Fotos machen musste.

Japan: Tokyo restlicher Text

Leider ist mir die App einfach abgestürzt bevor ich den Text fertig schreiben bzw durchlesen konnte. Abstürzen heisst gleichzeitig auch verö...