OMG Kyoto, das ist so eine Bilderflut dass ich es auf 2x aufteilen musste. Ich habe 5 Nächte (oder waren es 6) in Kyoto verbracht. Zu Recht, da man in ein paar Tagen nur das Wichtigste sehen kann. Auch nach einer Woche ist man noch nicht 'durch', aber irgendwann hat man auch genug Tempel gesehen.
Ich startete mit einem Besuch auf dem Nishiki Markt. Da gab es allerhand bekanntes wie Marroni aber auch eher grauslige Spiesse wie kleine Oktopusse. Brrr, auch die Japaner essen manchmal üble Sachen.
Am ersten ganzen Tag gab es dann ein volles Programm, welches beim Kiyomizu-Dera Tempel startete. Leider wird dieser gerade umgebaut - und er ist nicht der Einzige! Japan scheint ein wenig in Aufbruchstimmung zu sein, viele Tempel werden renoviert. Ob dies allenfalls bereits für die Sommerolympiade 2020 ist? Dieser Tempel ist bzw. wäre einer der berühmtesten. Das Beste war ja noch, dass ich für die Baustellenansicht Eintritt bezahlen musste! Danach ging es weiter ins Geisha-Viertel Gion, kurz davor findet man einen der schönsten Starbucks. Es war schon total viel los, obwohl ich bereits um 8 Uhr beim Kiyomizu-Dera gestartet war, an einem Sonntagmorgen. Nur Starbucks selber öffnet erst um 10 30 Uhr, verstehe ich nicht ganz.
Da man auf einen Tempel nach dem anderen trifft, weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr welche Bilder von wo stammen. Der dunkelbraune Tempel mit dem schön friesierten Garten ist jedenfalls Gingaku-ji.
Die Nacht-Aufnahme ist von der Yasaka Pagoda, welche sich in der Nähe von Gion befindet. Das war ein herrlicher Sommerabend, 20 Uhr und immer noch T-Shirt Wetter. Allgemein war das Wetter heiss und eher schwül. Man gewöhnt sich fast daran, ständig zu schwitzen. Ich bin mir nicht sicher ob es an den Temperaturen oder doch meinem Alter liegt. Habe ich Klimaanlagen zuvor noch gehasst, bin ich nun die Erste die diese einschaltet da ich sowieso ständig heiss habe. Ganz schlimm.
Am Regentag habe ich das Schloss Nijo-jo besucht. Leider durfte man drin keine Fotos machen. Draussen hatte es einmal mehr eine tolle Gartenanlage. Ich habe noch nie so viele Gärten besucht, da in gefühlt jeder Stadt ein berühmter Garten steht und jeder Tempel meistens noch einen im Hinterhof hat, sozusagen.
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