Samstag, 2. Juni 2018

Japan: Kyoto II

Ein paar ganz besondere Sehenswürdigkeiten in Kyoto befinden sich ein bisschen ausserhalb und lassen sich nur mit Bus oder Bahn erreichen. Eine davon ist der Arashiyama Bambuswald, der so bekannt ist, dass morgens um 8 Uhr schon ziemlich viel los ist. Das ist das 'Problem' in Kyoto: egal wo man hingeht, es hat bestimmt schon massenhaft Leute dort. Seien es Schulklassen, Westler, Chinesen oder Japaner selber. Zum Teil ist es ein wenig anstrengend, vor allem weil jeder noch ein Selfie schiessen muss oder minutenlang sich in Pose wirft. Oft hat man auch fremde Arme mit einem Handy dran auf dem Foto, da man ja das Handy von sich weg strecken muss wenn man ein Foto macht. Und meistens streckt man es ja eher in die Höhe. Zum Glück bin ich halbwegs gross uns sehr noch über vieles hinweg.

Man findet dann aber doch noch die eine Ecke ohne grosse Bevölkerung oder man nimmt auf die anderen Rücksicht und wartet halt mal einen kurzen Augenblick ohne gleich ins Foto zu laschten. So warten wiederum auch andere wenn man gerade ein Foto machen möchte. Aber das perfekte Bild ohne andere Leute darauf ist leider fast nicht möglich. So sieht es nur um Werbeprospekt oder im Reiseführer aus.

Auch ganz in der Nähe befand sich der Goldene Tempel, auch dieser heftig besucht trotz nicht so fabulösem Wetter. Immerhin regnete es nicht, das ist das unangenehmste Wetter, da man dann eindeutig eine Hand zu wenig hat. Schirm halt, Fotos machen, Handy/Karte halten um den Weg zu finden, Wasserflasche halten da es immer noch heiss ist. Der zweitlängste Sommer meines Lebens. Zum Glück gibts überall Getränkeautomaten.

Nächster Stop: Fushimi Inari Schrein mit seinen Toribögen. Hier durfte zur Abwechslung mein Reisegespänli mit und somit auch einmal das Bett bzw. den Rucksack verlassen. Eigentlich handelt es sich hier um einen Tempel, aber die meisten Leute interessieren wohl die roten Bögen die sich bis ganz auf einen Berg hinauf erstrecken. Ich habe es ehrlich gesagt nicht bis ganz rauf geschafft. Erstens war das Wetter bedeckt - sprich welche Aussicht? - und habe ich zweitens 'schwül' schon erwähnt?

Ganz zum Schluss seht ihr noch die elektronischen Geräte im Badezimmer meines Hotels. Das erste ist um die Luft im Badezimmer zu regulieren, das zweite für die Wassertemperatur und ähnliches. Hauptsache einschalten damit man warmes Wasser hat. Alle anderen Funktionen waren mir egal.

Ausserdem habe ich in Kyoto Sonja getroffen. Ursprünglich war die Idee zusammen zu reisen, aber irgendwie ist es nicht aufgegangen. Wir waren ja bereits in den USA, Indien, Indonesien, Tokyo etc. zusammen. So konnten wir wenigstens einen halben Tag zusammen verbringen und haben diesen ausgenützt, einen japanischen Tischgrill auszuprobieren. Dies kann man ja nur zu zweit machen, etwas das uns Alleinreisenden sonst vorenthalten wird.

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