Ein paar Besonderheiten aus Südkorea die mir bis jetzt aufgefallen sind:
Schuhe ausziehen! Bis jetzt musste ich in sämtlichen Unterkünften, egal ob Hostel oder Hotel, die Schuhe am Eingang ausziehen. Oft gibt es einem Vorraum wo man die Schuhe deponieren kann. Sogar das eigene Hotelzimmer hat einen Vorraum und dann drei Türen: den normalen Eingang, das Zimmer mit Bett, das Badezimmer. Fürs Badezimmer bekommt man oft separate Schuhe da die Duschen hier oft den ganzen Raum unter Wasser stellen (da keine Duschkabine, die Dusche ist zum Teil mitten im Raum - also vorher alles in Sicherheit bringen). Nach dem Duschen kann man also das Badezimmer in diesen Schuhen betreten und bekommt somit keine nasse Füsse. Vorausgesetzt, man stellt die Schuhe vor dem Duschen kurz raus, damit diese nicht nass werden.
Heizdecken! Hatte ich in Sokcho obwohl es nicht sooo kalt war. Aber das ist wie Sitzheizung im Auto (sagt jemand der nicht mal ein Auto besitzt). Läuft über Strom und kann man per Schalter einstellen. Herrlich kuschlig. Die Heizdecke ist über der Matratze und unter einem zusätzlichen Tuch.
Schlaue Confi Verpackungen! Nie mehr klebrige Finger. Die Verpackung in der Mitte knicken und aneinander drücken, Confi sprudelt von selber raus. Falls es das bei uns auch gibt möchte ich mich entschuldigen. Ich esse normalerweise keine Confi. Ich kenne nur die aus den Gläsern von früher her (falls ihr euch fragt, ich habe einen kanadischen Freund, wir essen eher Pancakes, Müesli, Deftiges oder dann Nutella).
Türschloss. Hier gibt es keine Schlüssel mehr sondern Codes. Sieht hypermodern aus und macht leider auch einen ziemlichen Krach. Vor allem wenn in der Jugendherberge alle reinkommt wenn ich schon schlafe. Die Koreaner lieben Sounds, egal ob es die Fanfare ist wenn die U-Bahn einfährt oder der korrekte Code (tüdeldüüüü) den man an der Türe eingibt. Das Türschloss sieht übrigens auch von innen aus wie das eines Hochsicherheitstrakts.
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