Donnerstag, 19. April 2018

Korea: Seoraksan Nationalpark und Sokcho

Nach Seoul bin ich nach Osten nach Sokcho gefahren. Dieser Ort liegt gleich in  der Nähe des Seoraksan Nationalparks, gleichzeitig aber auch an der Küste und ist bekannt für sein 'sea food'. Dies ist auch an den Bildern zu erkennen, überall gab es Krabben zu kaufen. Da ich schlicht und ergreifend nicht weiss WIE man die ist, kam es für mich nicht infrage. Ich war sowie hauptsächlich hier, um dem Nationalpark zu besuchen. Da ich aber nach der Ankunft noch ein bisschen Zeit hatte, machte ich mich auf Richtung Strand. Dunkel wird es ja sowieso erst ab 19 Uhr richtig. Das Wasser war unglaublich kalt und auch der Wind machte die Sache an Land nicht besser. Ich musste zum ersten Mal auf der Reise die Übergangsjacke anziehen. Tataaa immerhin nicht umsonst mitgeschleppt! Es ist eben doch erst April und Südkorea ist definitiv nicht mehr tropisch wie Taiwan. Der Frühling entspricht eher unserem Frühling, sprich es ist sowohl morgens wie auch abends frisch.

Am nächsten Tag machte ich mich per Bus auf Richtung Seoraksan. Von der Unterkunft aus war dies nur noch eine halbe Stunde. Es hätte eigentlich auch eine Gondel zur Bergspitze gehabt, aber das wäre zu billig gewesen. Ich entschied mich für einen anderen Berg und somit eine fast 4-stündige Wanderung (hin und zurück. Ich wandere ja so gerne....). Das letzte Stück war per Treppe erreichbar. Gezählt habe ich nicht, aber es wären anscheinend 808 Stufen. Sagen wir es so, es war hart. Die gefühlt tausenden Schülerjungs die ständig an mir vorbei rannten (aber auch nur bis zur Treppe, auch sie hatten danach Mühe!) und rumschrien, machten die Sache irgendwie  nicht angenehmer. Der Lehrer stand übrigens ganz oben und verteilte Nummern. So mussten alle rauf um diese Nummer abzuholen. Ein furchtbarer Schulausflug, ein furchtbar anstrengender jedenfalls. Es hatte sich für die Aussicht aber schon gelohnt, auch wenn ich zwei Tage später noch Muskelkater habe.

Unten auch noch ein Bild der Treppen sowie einer Hängebrücke. Eigentlich bin ich ja nicht schwindelfrei, aber im Gegensatz zu manchen Koreanerinnen muss ich immerhin nicht rückwärts die Treppen runter laufen bzw mich am Geländer nach unten hangeln. Top Trekking-Ausrüstung und dann sowas (Bild ganz unten, konnte es mir nicht verkneifen). 

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