Nächster Kyushu-Stop: Kumamoto. Kennt ihr allenfalls Kumamon den schwarzen Bär? Das ist das Maskottchen der Stadt und wirklich überall auffindbar. Es war fast schwierig, ihm auszuweichen. Aber wer will das schon?
Die Hauptatttaktion in Kumamoto ist das 1601 bis 1607 erbaute Schloss. NUR wurde dieses durch ein Erdbeben 2016 ziemlich zerstört. Das Gelände ist komplett geschlossen und man kann nur ausserhalb rundherum laufen. Sie haben sich jedoch Mühe gegeben und Bilder platziert, wie es davor ausgesehen hat. Ziemlich schockierend, zum Teil wirkt es, als wäre das Erdbeben vor 3 Wochen gewesen. Ziemlich sicher wird darauf konzentriert, das Hauptgebäude wieder herzustellen. 2019 sollte das (es hiess 'ein Teil', nehme mal an das ist der Teil) wiedereröffnet werden. Die ganze Anlage selber wird erst in 20 (!) Jahren wieder hergestellt sein.
So wurde Kumamoto der Hauptatttaktion - ausser dem Bär natürlich - beraubt. Kumamoto ist gemäss meinem Reiseführer grösser als Nagasaki, aber Downtown wirklich relativ übersichtlich. Es hat Shopping Arkaden die sich in alle vier Himmelsrichtungen erstrecken. Praktisch wenn es regnen würde wie in Nagasaki. Tat es natürlich nicht. Meine Unterkunft war direkt dort untergebracht, also herrlich zentral.
Eine weiter Sehenswürdigkeit ist der Garten Suizenji-jojuen. Macht sich toll für schöne Fotos und lässt einen ein bisschen durchatmen.
Einmal mehr ein paar Essensfotos. Es ging Kumamoto an den Bärenkragen und ich habe fleissig Ramen (Suppe) gegessen. In Kyushu bekommt man Ramen mit einer dickflüssigen Sauce, normalerweise ist diese eher hell bzw durchsichtig. Mir fällt gerade das deutsche Wort für 'broth' nicht ein und ich kann aus diesem Post nicht raus, ohne das alles verloren geht. Sauce ist aber das falsche Wort. Ihr wisst schon was ich meine.
Die Zugfahrt war wirklich sehr hübsch anzusehen. Vom Nagasaki musste ich praktisch alles wieder retour fahren. Japan ist eine Insel und so hat man immer wieder Meerblick.
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