Mittwoch, 2. Mai 2018

Korea: Busan

Busan Bilderflut! Man sieht es, mir hat es gefallen in Busan und ich hätte sicher noch einen Tag anhängen können. Gerne hätte ich mir noch einen Baseball Match angeschaut, aber für die Tickets musste ich zwei Stunden vorher dort sein (und nicht wissen was ich kriege) und so ein Spiel dauert dann meistens auch 3 Stunden und nimmt somit gleich einen halben Tag weg.
Mein Highlight war das Gamcheon Cultural Village mit den vielen farbigen Häuschen und den überall verstreuten Skulpturen. Dort gab es auch ENDLICH mal Postkarten zu kaufen da es endlich einmal offensichtlich touristisch war. Geht doch!
Ebenfalls toll fand ich den Tempel ohne Namen. Im Reiseführer wird er nicht mal erwähnt. Ich kannte ihn nur von einem Foto und habe mich dann - wie so meistens auf dieser Reise - im Internet schlau gemacht. Ein bisschen U-Bahn, ein bisschen Bus und schon ist man dort. Und auch hier haben sie bestimmt Postkarten verkauft! Noch touristischer! Klar es war auch Sonntag, aber es war fast ein wenig 'ablöschend' wie sehr man sich durch die Leute drücken musste. Die Koreaner sind leider auch nicht die Schnellsten (kleine Anekdote hier: ich bin ja oft in Zürich und man merkt sofort den Unterschied ab Winterthur. Da werde ich gleich am Bahnhof überrannt und muss einen Gang hochschalten. Aber in Korea reicht Heerbrugg - Tempo aus und man trippelt doch hinter Koreanern her weil die URGEMÜTLICH unterwegs sind. Auch in Seoul. Verstehe das nicht. Am liebsten mag ich auch jene, die mittendrin anhalten und aufs Handy gucken (also sie gucken sowieso ständig aufs Handy)), so dass sich die ganze Menschenmasse ziemlich langsam zum Tempel bewegte. Und jeder muss ja noch 10 Selfies machen und vor jedem Stein fotografiert werden. Schön war er trotzdem, genug Gemotze.
Die tolle Aussicht habe ich von einer Shopping Mall aus fotografiert. Dort konnte man (gratis natürlich) aufs Dach raus und die Sonne geniessen. Mit einem Besuch auf dem Fischmarkt und dem berühmten Strand Haeundae wurde mein Besuch abgerundet. Der Strand befindet sich übrigens wie auch ein paar weitere mitten in der Stadt. Klar kann dieser nicht idyllisch und abgelegen sein. Fand die Wolkenkratzer im Hintergrund ja fast eindrücklich aber nicht hässlich. Busan ist übrigens mit 3,6 Mio Einwohner die zweitgrösste Stadt in Südkorea. Ich weiss nicht ob es Einbildung war, aber ich fand die Leute hier viel netter. Alles waren mega hilfsbereit, sei es der Unterkunftsinhaber der mir ganz genau den Weg zur Post erklärte, die Postangestellte selber, der Typ im Baseball Stadion oder die Dame im Restaurant, die mir beim Übersetzen half. Ich mochte die Dynamik von Busan. Shoppen kann man da definitiv auch, es muss nicht immer Seoul sein (das mir fast ein Tick zu gross ist).

1 Kommentar:

  1. Bin am nachlesen. Diesen nun schon zum 2.x - da ich nicht mehr weiss wo ich stehen geblieben bin. Lohnt sich aber. Habe mich wieder über deine Tempo-Anektote amüsiert und geschmunzelt. Kommt mir irgendwie bekannt vor.... ;))

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Japan: Tokyo restlicher Text

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