Samstag, 5. Mai 2018

Korea: Jeju

Zum Abschluss der Reise bin ich von Busan auf die Insel Jeju geflogen. Am einfachsten wäre es wohl gewesen ein Auto zu mieten. Aber da ich nicht mal privat eines besitze, wollte ich mir den Stress alleine nicht antun. Es war dann ganz ok per Bus die Insel zu erkunden. Man bezahlt lustigerweise für die Strecken gleich viel, egal ob man in Jeju Stadt unterwegs ist oder die halbe Insel überquert. Um sicher zu sein, das ich am richtigen Ort ankomme, habe ich dem Fahrer jeweils eine Postkarte der Sehenswürdigkeit gezeigt. Ich verlasse mich lieber nicht auf meine Aussprache.

Jeju ist bekannt für die Steinfiguren Dolhareubang, die man immer wieder antrifft. Zusammen mit der Jeju-eigenen Mandarine/Orange namens Hallabong wird man nahezu mit Souvenirs beworfen: Schokolade, kleine Lava-Dolhareubangs, Schokolade mit Hallabong etc. Schade hatte ich keine Platz für die Schoggi, ich hätte die Ganze alleine essen müssen. Wer sich für Essen interessiert, findet übrigens am Schluss der Bildergallerie noch ein paar Impressionen.

Jeju ist reich an Naturwundern. Der höchste Berg Südkorea's wäre hier auch anzutreffen, aber alles liegt auch in 5 Tagen nicht drin. Ich bin bei enormer Luftfeuchtigkeit hauptsächlich Wasserfälle besuchen gegangen. Es waren bestimmt 5 verschiedene, einer der schönsten lustigerweise ohne Fall (sah aber trotzdem nett aus). Sehr berühmt ist auch der Seongsan Ilchulbong, der sunrise peak. Da er von oben aus der Luft am besten aussieht habe ihn euch eine Karte integriert. Super oder? Es handelt sich dabei um einen grünen Krater den man morgens (oder auch sonst natürlich) besteigen kann. Habe das natürlich gemacht da ich mehr oder weniger vor dem Krater gewohnt habe. Von oben entdeckte ich sogar meine Unterkunft. Das Dorf selber bestand nicht aus sehr viel, aber es gab einen McDonald's, Starbucks und Dunkin Donuts. Alles überlebeswichtig hehe. Die Bilder der Sonnenaufgangs-Wanderung sind leider nicht ganz der Reihe nach. Zuerst war ich oben, danach (nach einer Stunde Schlaf zurück in meinem Minibak, das ist ein Zimmer in einer privaten Unterkunft) bin ich für ein Panorama Foto ein wenig weiter am Strand entlang spaziert. Insel bedeutet natürlich auch immer Strand. Einmal mehr war aber Nebensaison, habe keinen Mensch im Wasser gesehen.

Auch bekannt auf Jeju ist der Park 'Love Land'. Klingt jetz völlig absurd, aber dieser ist bei jungen Pärchen beliebt da man allerhand an Statuen zu Gesicht bekommt die sonst (ich möchte Südkorea jetzt nicht als prüde bezeichnen) eher, nun ja, nicht so offensichtlich dargestellt werden. War ganz lustig für einen allerletzten Nachmittag.

Ich bleibe übrigens bei meiner Meinung, dass die Leute im Süden netter sind. Vielleicht auch weil es touristischer ist und ich als Frau alleine mit Rucksack nicht ganz so ausserirdisch wirke. Ein grosses Problem war allgemein die Sprache. Wie auch bei uns spricht dir ältere Generation halt kein Englisch. Wobei auf Jeju konnte mir jeder noch ein paar Zahlen auf Englisch sagen, das hilft schon enorm. Übrigens konnte die Dame beim Check-In an meinem letzten Tag auch kein Englisch. An gewissen Orten wäre es halt doch hilfreich.

Oh ganz vergessen, an einem eher regnerischen Tag war ich im Teddybär Museum. Das ist nicht sehr gehaltvoll aber süss. Ich bin sowieso nicht das Zielpublikum, obwohl viele Personen die als Bären nachgestellt wurden, den Kindern nie und nimmer bekannt sind. Oder wie alt muss man sein um Elvis, Gandhi oder Prinzessin Diana zu kennen? Von dem her war's ganz witzig.

1 Kommentar:

  1. Bei deinem 2. Foto sehe ich nur Elefantenköpfe mit Rüsseln die ins Wasser hängen. :)
    Der Park ist ja die reinste Sexkunde. Da wird man aufgeklärt :0

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